Galenus Preis von Pergamon - Historie



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Galenus – der berühmteste Arzt der Antike

Namensgeber der von der Springer Medizin Ärzte Zeitung gestifteten Auszeichnung für pharmakologische Innovationen ist Claudius Galenus von Pergamon, neben Hippokrates der berühm-teste Arzt der Antike. Der Leibarzt der Cäsaren versuchte der Medizin seiner Zeit eine breite und wissenschaftlich fundierte Basis zu verschaffen.

Er war einer der zwei berühmtesten Ärzte der Antike: Galenus von Pergamon hat viele Jahrhunderte die Medizin geprägt , indem er versucht hat, zwei besondere Herangehensweisen in der Medizin zu synthetisieren: die im 5. Jahrhundert vor Christus gegründete empirische Hippokrates-Tradition und die dogmatische Tradition, die noch auf die alexandrinische Medizin zurückgeht.

In Pergamon begann Galenus das Studium der Medizin

Angeblich bereits mit 16 Jahren hatte Galenus ein Studium der Medizin begonnen. Er war Gladiatoren-Arzt und Leibarzt der Cäsaren Marc Aurel und Lucius Verus, die von 161 bis 169 nach Christus gemeinsam regierten. Galenus’ Name ist noch heute gegenwärtig, zum Beispiel in dem Begriff Galenik oder bei nationalen und internationalen Medizin-Preisen. Geboren wurde Galenus 129 nach Christi Geburt in Pergamon (heute: Bergamon in der Türkei) an der Küste Kleinasiens, damals römische Provinz. Medizin studierte er zunächst in seiner Geburtsstadt. Das Studium setzte er später in Smyrna, Korinth und Alexandria fort. In Alexandria wuchs sein Interesse an Anatomie. Im Laufe seines Lebens schrieb er insgesamt 15 Anatomie-Bücher, die Ars Medica. Die meisten Erkenntnisse dazu gewann er als Gladiatoren-Arzt - wozu er 158 n. Chr. ernannt worden war – in Pergamon und in Rom. Seit 162 n. Chr. arbeitete Galen als Arzt in Rom und machte, sich trotz großer Konkurrenz, schnell einen Namen. Er hielt öffentliche Vorträge zur Anatomie und Physiologie und führte Tierexperimente vor. Überraschend verließ er 166 n. Chr. die Stadt und kehrte nach Pergamon zurück. Zwei Jahre später folgt er dem Ruf Marc Aurels nach Rom als dessen und des Caesaren Verus Leibarzt. In Rom verbrachte Galen den Rest seines Lebens. Er starb wahrscheinlich im Jahr 199 n. Chr.

Insgesamt hat Galenus etwa 400 Schriften verfasst

Galen war ein begeisterter Anhänger des Hippokrates. Dessen Prognostik, Epidemienbücher und Aphorismen er kommentierte. „In fast allen Schriften und in der Zusammenschau des Gesamtwerkes ist der Versuch deutlich zu spüren, der Medizin seiner Zeit eine breite, sichere und wissenschaftlich fundierte Basis zu schaffen“ (Medizin-Historiker Professor Wolfgang Eckart, Heidelberg.) Galen war,wie Hippokrates, ein Vertreter der Humoralpathologie. Dieser Lehre zufolge ist ein Ungleichgewicht der Körpersäfte Ursache aller Krankheiten. Die Behandlung zielt auf die Entleerung schädlicher Körpersäfte etwa durch Aderlass, Blutegel, Schröpfköpfe, Diuretika, Brech- und Schwitzmittel. Galen glaubte, dass es für jedes Individuum eine eigene Therapie gebe, weshalb auf die Natur jedes einzelnen Kranken geachtet werden müsse. Galenus von Pergamon verfasste ca. 400 Schriften, vor allem zu Heilkunde: zu Physiologie, Pathologie, Diätetik und Pharmakologie, sowie über Rhetorik und Philosophie, aber auch autobiografische Notizen. Im Laufe seines Lebens schrieb er insgesamt 15 Anatomie-Bücher, die Ars Medica.

2. SPRINGER CARITY-AWARD

Dieser Preis würdigt auch dieses Jahr wieder
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